Vereinssatzung

Sportverein Rheintal e.V.

§1 Vereinsname

Der Verein, der am 27.Juli 1946 durch Beschluß der Gründungsversammlung neu gegründet wurde, führt den Namen

Sportverein Rheintal e.V. und hat seinen Sitz in Küssaberg, Kreis Waldshut. Der Verein ist in das Vereinsregister beim

Amtsgericht Waldshut unter Nr. VR 109 eingetragen.

 

§ 2 Verbandsmitgliedschaft

Der Verein ist Mitglied des Südbadischen Fußballverbandes e.V., Sitz Freiburg.

 

§ 3 Zweck, Gemeinnützigkeit

Der Verein hat einen allgemein sportlichen Charakter, der Zweck besteht in der Förderung und Ausübung des Fußballsportes.

Der Anschluss weiterer Sportarten ist möglich. Über die Zulassung entscheidet die Mitgliederversammlung.Der Verein ist politisch und konfessionell neutral.

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar den gemeinnützigen Zweck, die körperliche Heranbildung und Ertüchtigung seiner Mitglieder zu pflegen, im Sinne des "Abschnittes "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.

Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche ZweckeMittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Bei Bedarf können Vereinsämter im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten entgeltlich auf der Grundlage eines Dienstvertrages oder gegen Zahlung einer Aufwandsentschädigung nach § 3 Nr.26a EStG ausgeübt werden.

Die Entscheidung über eine entgeltliche Vereinstätigkeit trifft die Vorstandschaft mit einer 2/3-Mehrheit der Erschienenen. Gleiches gilt für die Vertragsinhalte und die Vertragsbeendigung.Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das Vermögen des Vereins der Gemeinde Küssaberg zur Weiterverwendung im gemeinnützigen Sinne und im Interesse des Fußballsportes zu.

 

§ 4 Mitgliedschaft

Der Verein führt als Mitglieder:

a) aktive Mitglieder

b) passive Mitglieder

c) Jugendliche

d) Ehrenmitglieder

Vereinsmitglieder können natürliche Personen, aber auch juristische Personen werden. Für Jugendliche bestehen besondere Jugendabteilungen. Jugendliche unter 18 Jahren bedürfen der Zustimmung der/des gesetzlichen Vertreter/s.

Über einen schriftlichen Aufnahmeantrag entscheidet die Vorstandschaft. Bei Ablehnung des Aufnahmeantrages ist die Vorstandschaft nicht verpflichtet, dem Antragsteller die Gründe mitzuteilen.Mitgliedern, die sich in hervorragender Weise um den Verein im allgemeinen verdient gemacht haben, kann durch Vorstands- beschluss mit einer 2/3- Mehrheit der Erschienenen, die Ehrenmitgliedschaft verliehen werden. Sinngemäß ist bei der Verleihung der Ehrennadeln ,anderer Auszeichnungen und bei der Ernennung zum Ehrenvorsitzenden zu verfahren.

 

§ 5 Rechte des Mitgliedes

Die Mitglieder haben das Recht, an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen, sowie die gesamten Einrichtungen des Vereins zu benutzen.

Einzelheiten regelt die Vorstandschaft.

 

§ 6 Vereinsbeiträge

Der Eintritt in den Verein ist gebührenfrei.

Die Beitragsleistungen

- Jahresbeitrag und eventuell notwendige Umlagen werden in der Mitgliederversammlung oder in einer dafür anberaumten außerordentlichen Mitgliederversammlung festgesetzt. Dabei ist vom bargeldlosen Zahlungsverkehr reger Gebrauch zu machen.Der Beitrag ist jeweils zu Saisonbeginn fällig.

Wird keine Einzugsermächtigung erteilt, ist der Vereinsbeitrag jeweils zu Saisonbeginn auf das Vereinskonto zu Überweisen. Anschriftenänderungen und

– bei Einzugsermächtigung

– Änderungen der Bankverbindung sind dem Verein unverzüglich mitzuteilen

Teilzahlungen oder Erlass/Stundungen können

- auf Antrag

- von der Vorstandschaft bewilligt werden.

Ehrenmitglieder, Ehrenvorsitzende und Vereinsschiedsrichter sind beitragsfrei.

 

§ 7 Stimmrecht, Pflichten

In den Versammlungen hat jedes Mitglied gleiches Stimmrecht, das nicht übertragen werden kann. Stimmberechtigt sind Mitglieder in Versammlungenerst ab Volljährigkeit. Die Mitglieder sind verpflichtet, innerhalb und außerhalb des Vereins die sportliche und erzieherische Idee, die der Verein verwirklichen soll, zu unterstützen und die Interessen des Vereins in jeder Hinsicht wahrzunehmen. Veranstaltungen einzelner Abteilungen oder Mannschaften des Vereins, die im Namen des Vereins durchgeführt werden, bedürfen der vorherigen Genehmigung durch die Vorstandschaft. Die Beschlüsse der Vereinsorgane sind zu befolgen.

 

§ 8 Austritt, Ausschluss

Die Mitgliedschaft endet mit dem Tod des Mitglieds, durch freiwilligen Austritt, Ausschluss aus dem Verein oder Verlust der Rechtsfähigkeit der juristischen Person. Die Mitgliedschaft kann zum Ende der laufenden Saison (30. Juni) gekündigt werden.

Die Kündigung muss spätestens bis 30. April schriftlich per Einschreiben

an ein vertretungsberechtigtes Vorstandsmitglied

erteilt werden. Kündigungen werden auch per

Email akzeptiert, jedoch übernehmen wir für den Erhalt keine Garantie.

Der Ausschluss eines Mitgliedes kann in folgenden Fällen durch die Vorstandschaft mit 2/3

- Mehrheit beschlossen werden:

1. Wenn ein Mitglied mit seinen Zahlungen trotz erfolgter Mahnung, länger als drei Monate im Rückstand bleibt

2. Bei schwerer Schädigung des Ansehens und der Belange des Vereins.

3. Bei gröblichem wiederholten Verstoß gegen die Verwaltungs-, Spiel-

und Platzanordnungen.

4. Wegen unehrenhaftem und unkameradschaftlichem Verhalten.

Vor der Beschlussfassung ist dem Mitglied unter Fristsetzung Gelegenheit zu geben, sich hierzu zu äußern. Der Beschluss über den Ausschluss ist mit Gründen zu versehen und dem auszuschließenden Mitglied durch

eingeschriebenen Brief bekannt zu machen. Mit Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen alle Ansprüche aus dem Mitgliedschaftsverhältnis, unbeschadet des

Anspruchs des Vereins auf bestehende Forderungen.

 

§ 9 Vertretung

Der Erste Vorsitzende und der Zweite Vorsitzende vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich und zwar jeweils

mit Einzelvertretungsbefugnis. Im Innenverhältnis wird bestimmt, dass der Zweite Vorsitzende den Verein nur bei Verhinderung des Ersten Vorsitzenden vertreten darf.

 

§ 10 Vorstandschaft

Der erweiterte Vorstand (Gesamtvorstandschaft) besteht aus:

a) den vertretungsberechtigten Vorsitzenden

b) dem Kassenwart

c) dem Schriftführer

d) dem Spielausschussvorsitzenden

e) dem Jugendleiter

f) bis zu 4 Beisitzern

Die Vorstandschaft wird nach dem rollierenden System, jeweils auf zwei Jahre, wie folgt gewählt:

1. Erster Vorsitzender, Kassenwart, ggf. Dritter und Vierter Beisitzer - in den Jahren mit ungerader Jahreszahl

2. Zweiter Vorsitzender, Schriftführer, Spielausschussvorsitzender, Jugendleiter, ggf. Erster und Zweiter Beisitzer -in den Jahren mit gerader Jahreszahl

 

§ 11 Vorstandsmitglieder

Mitglieder der Vorstandschaft müssen volljährig und moralisch einwandfreie Personen sein. Die Vorstandsmitglieder werden von der Mitgliederversammlung auf jeweils zwei Jahre gewählt. Vorstandsmitglieder können nur Mitglieder des Vereins werden. Wiederwahl ist zulässig. Ein Vorstandsmitglied bleibt bis zu einer Neuwahl im Amt. Bei vorzeitigem Ausscheiden eines Vorstandsmitglieds bestimmt der Gesamtvorstand ein Ersatz-Vorstandsmitglied bis zur nächsten Mitgliederversammlung. Mit Beendigung der Mitgliedschaft im Verein endet auch das Amt als Vorstandsmitglied.

 

§ 12 Befugnisse der Vorstandschaft

Die Vorstandschaft führt den Verein und erledigt die Verwaltungsarbeiten. Der Erste Vorsitzende setzt die notwendigen

Versammlungen an und leitet diese. Der Kassenwart trägt die Verantwortung für die Kassengeschäfte. Auszahlungsanordnungen bedürfen der Anweisungen

durch den Ersten Vorsitzenden bzw. durch den Zweiten Vorsitzenden.

Der Kassenwart hat den Ersten Vorsitzenden laufend über die Kassenlage zu unterrichten. Den übrigen Mitgliedern der Vorstandschaft obliegt die Erfüllung der Aufgaben, die sich aus ihrem Tätigkeitsbereich ergeben.

Die Vorstandschaft ist beschlussfähig, wenn mindestens 2/3 der Vorstandsmitglieder anwesend sind.Die Vorstandschaft entscheidet mit Stimmenmehrheit; jedes Vorstandsmitglied hat eine Stimme. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Ersten Vorsitzenden, bei dessen Abwesenheit die des stellvertretenden Zweiten Vorsitzenden.

 

§ 13 Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung findet nach Abschluss der Spielrunde im Monat Juli statt. In dieser legt die Vorstandschaft die erforderlichen Berichte und die Jahresabrechnung vor. Die Tagesordnung wird vom Ersten Vorsitzenden festgesetzt. Die Tagesordnung ist zu ergänzen, wenn dies ein Mitglied bis spätestens 5 Tage vor dem angesetzten Termin schriftlich beim Ersten Vorsitzenden verlangt und begründet. Evtl. Ergänzungen sind vor Beginn der Versammlung bekannt zu machen. Die Einberufung von Mitgliederversammlungen ist mindestens zehn Tage vorher im Gemeindeblatt der Gemeinde Küssaberg bekannt zu geben. Die Beschlussfassung erfolgt in geheimer Abstimmung, soweit ¼ der anwesenden Mitglieder dies beantragt. Die Wahl des ersten Vorsitzenden und des zweiten Vorsitzenden ist geheim.

Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen gefasst. Stimmenthaltungen bleiben außer Betracht. Satzungsänderungen bedürfen einer 3/4 Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Hierbei kommt es auf die abgegebenengültigen Stimmen an.

 

§ 14 Außerordentliche Mitgliederversammlung

Außerordentliche Mitgliederversammlungen kann der Vereinsvorstand einberufen insbesondere bei:

a) Satzungsänderungen

b) Ausscheiden von einem oder mehrerer Vorstandsmitglieder etwa durch Amtsniederlegung, Umzug, Austritt etc.

c) bei wichtigen Entscheidungen auf Beschluss der Vorstandschaft

d) Auflösung des Vereins

e) wenn mind. 1/3 der Vereinsmitglieder die Einberufung schriftlich und unter Angabe der Gründe beantragt.

 

§ 15 Protokollierung

Über den Verlauf von Mitgliederversammlungen ist ein Protokoll zu fertigen, das von einem der vertretungsberechtigten

Vorstände und dem Schriftführer zu unterzeichnen ist.

 

§ 16 Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr läuft vom 1.7. bis 30.6.

 

§ 17 Kassenprüfung

Die von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von 2 Jahre gewählten zwei Prüfer, welche nicht der Vorstandschaft

angehören dürfen, überprüfen die Kassengeschäfte des Verei

ns auf rechnerische Richtigkeit. Die Kassenprüfung erstreckt

sich nicht auf die Zweckmäßigkeit der vom Vorstand genehmigten Ausgaben.

Eine Überprüfung hat mindestens einmal im Jahr zu erfolgen; über das Ergebnis ist an der Mitgliederversammlung zu berichten.

 

§ 18 Auflösung

Die Auflösung des Vereins kann nur in einer für diesen Zweck angesetzten Mitgliederversammlung mit ausdrücklich

bekannt gegebener Tagesordnung stattfinden.

Zur Auflösung sind die Stimmen von 4/5 aller anwesenden Mitglieder erforderlich.

 

§ 19 Inkrafttreten

Die Satzung vom 4. Juni 1968 wurde geändert durch Beschlüsse der Mitgliederversammlungen vom 2. Nov. 1973, 21.

Februar 1975, 28.Februar 1986 und 28. Juni 2002und 28. Juni 2012.

 

Diese Satzung tritt erst durch Eintragung in das Vereinsregister in Kraft

 

1.Vorsitzender Harald Erlemann -07.07.2016

Eintrag ins Vereinsregister erfolgte am 14.07.2016

 

 

 

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